Ich verbinde betriebswirtschaftliches Denken mit supervisorischen Methoden und Sichtweisen. Meine Arbeit ist systemisch und interdisziplinär. Hauptelement ist das Gespräch. Je nach Aufgabe und Kunde arbeite ich gerne mit folgenden Methoden, dabei mache ich Ihnen meine Vorgehensweisen und Interventionen transparent:
Diese Denkweise hilft, die meist komplexe Problemsituation und Ihr Anliegen zu erfassen.
Ich begleite Sie bzw. ein Team möglichst unauffällig im Arbeitsalltag, um ein umfangreiches Kontextwissen zu erhalten. Dies kann sinnvoll sein, wenn Aspekte des Selbstmanagements, wie persönliche Arbeitsabläufe hinterfragt werden sollen oder Sie bemerken, dass Sie sich in ungewollter Weise verhalten und damit nicht gewünschte Reaktionen hervorrufen.
Bei Themen wie Überlastung, Stress, Wunsch nach beruflicher oder persönlicher Neuorientierung eignet sich diese Methode zur Analyse der Lebens-Ist-Situation und Darstellung der Lebens-Wunsch-Situation. Beim Herumgehen im Raum legen Sie Ihre Lebensbereiche räumlich fest. Sie können diese anschließend „begehen“, nachfühlen und auch wieder verlassen. Stagnation und Unbeweglichkeit werden durch die Bewegung im Raum aufgelöst.
Im Berufs- und Privatleben gibt es selten die Möglichkeit, eine ehrliche Rückmeldung über unsere Wirkung zu erhalten. Bewusst oder unbewusst baut der Feedbackgeber oft eigene Themen oder Wünsche an uns mit ein. In Supervision und Coaching ist dies durch die neutrale Person möglich.
Formulieren und laut Aussprechen sind der erste Schritt, um Klarheit über die eigene Situation zu erhalten. Zirkuläres (kreisförmiges) Fragen fördert den Perspektivwechsel „So habe ich es noch nie gesehen!“
Ich nenne es auch „spinnen“. In Situationen, die eingefahren sind und scheinbar keine weiteren Möglichkeiten der Betrachtung oder des Handelns bieten, werden alle bisher angenommenen Rahmenbedingungen in Frage gestellt, um einen neuen Zugang zum Thema zu erhalten.
„Was wäre wenn...
... ich selbstbewusster wäre?
...mein Chef, meine Leistung wahrnehmen würde?
...ich endlich befördert werden würde?“
„Wie würde ich mich fühlen?“
„Was würde sich in meinem Leben verändern?“
Es lohnt sich, solchen Fragen nachzugehen, da wir manchmal auf etwas fokussieren,
das wie die Lösung aller Probleme scheint, ohne dabei die Auswirkungen
auf das gesamte System zu erkennen.
Innere Bilder dienen als „Stimmigkeits-Check“. Sie begeben sich auf eine angeleitete Fantasiereise, um sich persönliche und berufliche Ziele detailliert vorzustellen. Eventuelle Unstimmigkeiten und offene Punkte werden deutlich.
In Situationen, in denen wir uns hin und her gerissen fühlen, sprechen mehrere Stimmen in uns, die alle gehört werden wollen. Z.B. ein Zauderer, der bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, ein Optimist, der uns zuredet, ein Idealist, ein Kämpfer etc. Diesen inneren Anteilen eine Stimme zu geben, hilft, zu einer tragfähigen Entscheidung zu kommen.
In Aufstellungen werden Strukturen und Beziehungen von Systemen (Unternehmen, Partnerschaften, Familie etc.) durch die räumliche Anordnung von Symbolen schnell sichtbar und erlebbar gemacht.
Wenn Ziele und Inhalte klar geworden sind und nun die Umsetzung geplant werden soll, eignet sich ein Maßnahmenplan. Wer tut was, wann bzw. bis wann, an wen wird was delegiert und wer kontrolliert die Umsetzung? In der nächsten Sitzung kann die Umsetzung besprochen werden. Was hat geklappt? Was nicht? Warum nicht? Was muss ich ändern?
Sehen Sie die Dinge mal von einer anderen Seite, um Denken und Handeln anderer Personen nachvollziehen zu können. Die Wirkung eigener Verhaltungsmöglichkeiten können wir in der Supervision im Vorfeld gedanklich „ausprobieren“.
Eine wirkungsvolle Vorbereitung auf schwierige Gesprächssituationen. Besonders effektiv, wenn das Rollenspiel durch Videoaufzeichnungen und -analysen ergänzt wird. Auch wenn es nicht immer leicht ist, ist es eine sehr gute Methode, um seine eigene Wirkung selbst zu sehen.
Der Kunde schlüpft in die Rolle seines nicht anwesenden Gegenübers (z.B. Vorgesetzter, Mitarbeiter etc.) um etwas über dessen Situation, Gedanken, Gefühle und Handeln zu erfahren.
Eine Aufstellung oder Visualisierung verbildlicht das soziale System, in dem Sie sich befinden und schafft Klarheit über Zusammenhänge im System. Mögliche Auswirkungen von geplanten Veränderungen können „durchgespielt“ werden.
Situationen, in denen es besonders auf eine gute persönliche Wirkung ankommt, z.B., Präsentationen, wichtige Gespräche mit Vorgesetzten oder wichtige Telefonate mit Kunden können so analysiert und optimiert werden.
Die meisten Menschen nehmen ihre Umwelt hauptsächlich durch das Sehen wahr. Visualisierungen helfen deshalb, Probleme, Ziele und Wünsche zu konkretisieren.
In einer Sitzung kann viel geschehen. Deshalb notiere ich für Sie wichtige Gedanken, Ergebnisse, Maßnahmenpläne etc. am Flip-Chart. Sie müssen nichts aufschreiben, können sich auf das Gespräch konzentrieren und haben doch etwas „Handfestes“ zu Mitnehmen.